Vor der Erfindung des Metronoms beschrieben Komponisten das Tempo mit italienischen Begriffen, die eher ein Gefühl als eine exakte Zahl ausdrückten. Diese Bezeichnungen stehen bis heute in fast jeder Partitur. Die folgenden BPM-Bereiche sind moderne Richtwerte — nützlich zur Orientierung, aber nie absolut.
Eine Tempoangabe beschreibt zudem den Charakter, nicht nur die Geschwindigkeit: Grave ist schwer, Allegro heiter, Vivace lebhaft. Zwei Stücke mit demselben BPM-Wert können daher ganz unterschiedliche Bezeichnungen tragen.
Tempo stattdessen messen
Wenn du eine Aufnahme statt Noten vorliegen hast, tippe einfach im Takt mit und ermittle den BPM-Wert direkt.